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Storchentag am 21.05.2017 war ein voller Erfolg!

(Bilder: Dieter Kolb)

 

Wir hatten schönes sommerliches Wetter und natürlich viele, tolle Gäste. Die Parkbewohner zeigten sich von ihrer besten Seite und die Störche klapperten um die Wette. Ein riesiges Dankeschön an Alle, die eine Patenschaft übernommen haben. In unserem Schaukasten am Vogelpark-Eingang sind alle Paten mit ihren Patenkindern ausgestellt.

Aber auch Dank an diejenigen, die sich an Kaffee, Kuchen und Grillwürstchen labten. Dieser Tag war ein guter Schritt für die Fütterung, Hege und Pflege unserer gefiederten Tiere.

Eine großzügige Spende erhielten wir von Herrn Bruno Krämer aus Heddesheim im Wert von 1.000,00 Euro, der sich sehr gerne und oft in unserem Vogelpark aufhält.

Kommen sie uns bald wieder besuchen und genießen sie die Ruhe und die Natur. Über einen kleinen Obolus in die Eulenkasse am Vogelparkeingang freuen wir uns besonders!

 

Hilflos und verlassen, oder doch nicht?

Diese Frage stellen sich jedes Jahr viele Vogelfreunde, die einen verlassenen Jungvogel hilflos am Wegrand vorfinden.

Als erste Maßnahme sollten sie den Jungvogel erstmals dort belassen, oder zumindest an einen sicheren Platz setzen.  Es gibt Jungvögel, die vor dem Flügge werden ihre Nester verlassen und trotzdem von ihren Eltern weiter gefüttert werden. Deshalb ist es unerlässlich sich erstmal umzuschauen, denn meist sitzen die Elterntiere nicht weit davon entfernt und man hört ihre unaufhörlichen Lockrufe aus den Bäumen und Gebüschen. Wenn dies der Fall ist, kann man die Jungvögel anfassen und in einen sicheren Platz vor Raubzeug setzen. Übrigens, kann man Vögel im Gegenteil von Säugetieren anfassen, da die Vögel keinen guten Geruchssinn haben. Aber auch wann man sich nicht ganz sicher ist, ob der Jungvogel verlassen ist, muss man ihn vor Raubzeug in Sicherheit bringen, indem man ihn auf einen höheren Ast im dichten Gebüsch setzt.

Vogeljunge, die vom ersten Tag nach dem Schlüpfen ihren Eltern folgen, bezeichnet man als Nestflüchter. Hierzu gehören, Enten, Gänse, Fasanen, Rebhühner und Kiebitze. Da müsste schon das Elterntier tödlich verletzt in der Nähe liegen, dann dürfen diese Jungen zur weiteren Pflege einem Vogelfachmann übergeben werden. Sehr früh verlassen auch Greifvögel und Eulen ihre Nester. Bei Eulen und davon ganz besonders bei den Waldohreulen, geben diese unablässig Standortlaute von sich, aber auch um die Elterntiere zur Jagd anzufeuern.

Sollten Sich trotz langer Beobachtungen keine Elterntiere zeigen, oder ihre Jungen füttern, dann erst sollten sie einen Anruf beim zuständigen Vogelverein oder Naturschutzwart machen und die Jungvögel melden, oder wenn sie ganz sicher sind, dass diese verlassen sind, dort abgeben.

Wir bitten sie die Jungtiere nicht gleich als verlassen anzusehen, sondern sich wirklich die Zeit nehmen und erst beobachten, bevor sie die ach so „Hilflosen“ mitnehmen.

(Bericht Kurt Klemm)

 

 

Liebe Vogelfreunde und Naturliebhaber!

Um unseren Park so zu erhalten wir er ist, suchen wir immer wieder neue, ehrenamtliche Helfer, die uns bei der Pflege unterstützen. Wir arbeiten regelmäßig samstags von 9:00 bis 12:00 Uhr und nach getaner Arbeit wird gemeinsam gevespert. Bitte helfen Sie uns, damit wir den Park so erhalten können!

Kommen Sie vorbei und besuchen uns. Der Eintritt ist frei, doch über eine Futterspende in die Eulenkasse am Eingang der Anlage wären die Tiere sehr dankbar!

 

 

Störche im Vogelpark 2017

Es ist kaum zu glauben, zur Zeit befinden sich 9 Brutpaare rund um und im Vogelpark! Die Nähe zum Badesee und die gute Pflege im Park hat sich wohl unter den Störchen herumgesprochen. Jetzt können wir nur hoffen, dass alle Störche eine gute Brutzeit erleben, es nicht zu viel regnet und wir alle Storchenkinder in die weite Welt fliegen lassen können.

 

Wir bedanken uns bei Allen, die uns an den vergangenen Storchentagen mit einer Patenschaft und Ihrem Besuch unterstützt haben.

Übrigens, eine Patenschaft kann jederzeit übernommen werden, kontaktieren sie uns einfach!

Nochmals vielen herzlichen Dank!