Aktuelles

Wir wünschen allen eine schöne und besinnliche Adventszeit, und denken sie bitte an unsere kleinen gefiederten Freunde und füttern!

Die Vorstandschaft im Namen aller

Werner Dostal

Großzügige Spende der Firma CobiNet – Heddesheim

Am Freitag, den 10.11.2017 erhielten wir von der Heddesheimer Firma CobiNet eine mehr als großzügige Spende in Höhe von 9.000,00 Euro. Überreicht wurde sie von den Geschäftsführern, Herrn Schuh und Herrn König. Mit diesem Geld können wir nächstes Frühjahr das große Entenbecken neu aufbauen lassen. Wir waren ganz baff und freuen uns riesig! CobiNet hat uns ja schon ein paarmal gespendet, doch dieses Jahr wurden unsere Wünsche übertroffen. Vielen, vielen Dank dafür!

(Bild – Robert Gerstner)

Winterfeier am 11.11.2017

Am Samstag, den 11.11.2017 fand unsere diesjährige Winterfeier im Bürgerhaus zu Heddesheim statt.

Unser Aufbau-  und Dekoteam hatte sich wieder tüchtig angestrengt und eine herbstliche und gemütlíche Atmosphäre geschaffen. An St. Martin wurde auch gedacht, denn jeder Gast fand an seinem Platz ein Martinsmännchen vor.

Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden, Werner Dostal, wurden die Ehrungen für treue Mitglieder vorgenommen, dies sind:

für 20jährige Mitgliedschaft mit silberner Nadel und Urkunde:

Hans Gerstner, Markus Hammermeister, Norbert Magin und Michael Schuster.

für 40jährige Mitgliedschaft mit goldener Nadel und Urkunde:

Otto Bröckel, Steffen Klemm, Tim Klemm und Rolf Weitz

für 50jährige Mitgliedschaft mit Präsent und Urkunde

Ulrich Landenberger

Wir gratulieren den Jubilaren recht herzlich!

Wir jedes Jahr gab es wieder eine reich bestückte Tombola. Unser Mitglied Robert Gerstner zeigte uns einen kleinen, sehr gut gelungen Querschnitt der Ereignisse unseres Vereins im letzten Jahr. Das gute Essen hatte uns wieder unser Mitglied Michael Mortilla von der TG-Gaststätte zubereitet. Alles in allem wieder mal ein gelungener Abend mit Euch!

(Bild – Robert Gerstner)

 Sag mir wo die Vögel sind, wo sind sie geblieben?

Über 25 Millionen weniger Vögel sind bei den letzten Zählungen unserer Naturschutzbunde erfasst worden. Eine erschreckende Zahl, vor allem die sogenannten „Allerweltsvögel“, wie der Haussperling, der Star, der Buchfink oder die kleinen Wintergoldhähnchen sind betroffen. Die Ursachen hierfür haben vielerlei Gründe, denn unsere Agrarlandschaften bieten kaum noch Überlebensmöglichkeiten, da die Nahrung und Brutmöglichkeiten für unsere Gefiederten immer weniger werden.

Doch noch dramatischer ist die Zahl der Insekten in den letzten Jahrzehnten gesunken. Seit 1989 ist die Masse der Insekten um durchschnittlich 76 Prozent zurückgegangen. Mitten im Sommer, wenn viele Insekten ihren Höhepunkt erreichen, war sogar ein Rückgang von 82 Prozent in den untersuchen Gebieten zu verzeichnen. Insekten sind die artenreichste Tiergruppe. Sie bilden das Fundament eines gesunden Ökosystems. Sie sind nicht nur die wichtigsten Pflanzenbestäuber, sondern regulieren auch Schädlinge und dienen zahlreichen anderen Arten als Futter. Weniger Insekten bedeutet deshalb, weniger Fische, weniger Eidechsen, Vögel und Säugetiere. Wenn das Fundament wegbricht, dann droht das ganze Gebäude unseres Ökosystems einzustürzen. Um das Vogelsterben zu stoppen wäre es mehr als sinnvoll, das ganze Jahr zu füttern. Laut Prof. Berthold hat die Ganzjahresfütterung bisher noch keinem Vogel geschadet, wie eine Studie beweist. Was genau die Ursachen für das Insektensterben sind, kann im Moment niemand so genau sagen. Die Tatsache, dass der Schwund nicht lokal begrenzt ist und das außerdem nicht nur bestimmte Arten leiden, sondern alle, deutet auf Verursacher hin, die großflächig in die Natur eingreifen.

Der amerikanische Farmer und Dichter Wendell Berry schrieb einmal: „Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Schicksal des Landes und dem Schicksal des Menschen, wird eines misshandelt, leidet auch das andere“.

 

Sag mit wir die Blumen sind…….

Blütenarme Wiesen und Feldsäume lassen Wildbienen hungern.

Der NABU warnt vor einem alarmierenden Rückgang blütenbestäubender Hummeln, Wildbienen und anderen Insekten. Das Ausmaß der Bestandsrückstände kann für einige heimische Pflanzen in eine Bestäubungskrise führen.

„Wenn es nicht gelingt, wieder mehr Blütenpflanzen als Hauptnahrungsquelle dieser wichtigen Insekten in die Landschaft zurückzubringen, kann das Fehlen dieser Arten die Bestäubung  von wilden Blütenpflanzen und Obstbäumen ernsthaft gefährden“, befürchtet NABU – Wildbienenexperte – Hans-Heinrich von Hagen. Betroffen hiervon wären nicht nur ein Großteil der einheimischen Pflanzenarten, deren Fortpflanzung auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen ist, sondern auch die Obstbau, zumal die Imkerei im Rückgang begriffen ist. Bestandseinbrüche wurden vor allem bei den auf blütenreiche Wiesen und Feldsäume angewiesenen Hummelarten festgestellt, die heute in Folge der intensiven Landwirtschaft fast ausnahmslos gefährdet sind. Von den in Deutschland nachgewiesenen 547 Wildbienenarten stehen bereits mehr als die Hälfte auf der Roten Liste. „Die Ursachen für den Besorgnis erregenden Rückgang speziell der Hummelarten liegen in der Blütenarmut der intensiv genutzten Feldflur“, wo von Hagen. Während Wiesen, Weiden und selbst Äcker früher ein Meer an Blüten boten, setzten sich die intensiv gedüngten Grünländer heute fast nur noch aus Hochleistungsgräsern zusammen. Selbst der Löwenzahn, der vielerorts als einziger vom einstigen Blütenreichtum der Wiesen und Weiden übrig geblieben ist, wird heute verstärkt mit einem speziellen Herbizid bekämpft, das auch dem Klee schadet.

Das Phänomen der blütenarmen Landschaft tritt besonders ab Juni zutage, wenn nach der Wiesenmahd keine blühenden Wiesen und Weiden, sowie Feld- und Wegsäume und wildkrautreichen Äcker mehr zur Verfügung stünden. Auch durch die mehrmalige Mahd von Straßen- und Wegeböschungen gehen wichtige Blütenstandorte und Wildbienen-Nistplätze verloren. Der NABU fordert daher Gemeinden, Straßenbauverwaltungen und Landwirte auf, durch eine naturnahe Pflege von Weg- und Straßenrainen wertvolle Kleinstrukturen für Blütenpflanzen und Wildbienenbruten zu erhalten. Die Bundesländer sollten durch Förderprogramme die Erhaltung blütenreicher Wiesen, Weiden und Stillegungsflächen fördern. Einen wichtigen Beitrag für Hummeln und Wildbienen leistet auch der Ökolandbau, der durch die Einsaat von Klee die wichtigste Nahrungspflanze von Hummeln fördert.

Beide Berichte von Kurt Klemm

 

 

Liebe Vogelfreunde und Naturliebhaber!

Wir haben Winterzeit, daher ist unser Vogelpark nicht geöffnet, genaue Öffnungszeiten geben wir ihnen 2018 bekannt!

Um unseren Park so zu erhalten wir er ist, suchen wir immer wieder neue, ehrenamtliche Helfer, die uns bei der Pflege unterstützen. Wir arbeiten regelmäßig samstags von 9:00 bis 12:00 Uhr und nach getaner Arbeit wird gemeinsam gevespert. Bitte helfen Sie uns, damit wir den Park so erhalten können!

Kommen Sie vorbei und besuchen uns. Der Eintritt ist frei, doch über eine Futterspende in die Eulenkasse am Eingang der Anlage wären die Tiere sehr dankbar!